Unser Engagement für die Natur

An dich als naturliebenden Curu-Kaffeetrinker,
Dank Dir haben wir 2025 weitere 5,5 Hektar Kaffee-Monokultur in biodiverse Agroforste umgewandelt. Das kommt noch zu den 14 Hektar in den Jahren 2023 und 2024 hinzu. Gemeinsam schaffen wir Waldfarmen, die die erodierte Natur wieder aufbauen.
2025 war ein sehr schwieriges Jahr für Curu. Der Kaffeepreis, der im Rohstoffmarkt verankert ist, verdoppelte sich im Vergleich zu 2024. Die gestiegenen Kosten bedeuteten, dass wir einen wichtigen Partner verloren haben, unseren Hauptkunden, der die Preiserhöhung in seinem eigenen Geschäftsmodell nicht tragen konnte. Der Verlust unseres Schlüsselkundens bedeutet, dass wir für 2026 weniger Kaffee importieren und rösten als in Vorjahren. Das erhöht die Kosten pro Kilo, da wir Skaleneffekte verlieren – Lauro verlangt dasselbe, um seinen LKW von Simonésia nach Pedra Azul zu fahren, egal ob er 10 oder 50 Säcke Kaffee beladen hat. Die Kosten pro Kaffeebohne sind
also höher, je weniger wir transportieren. Das gilt für jeden Abschnitt der
Reise, die unsere Bohnen von unseren Farmen im Atlantischen Regenwald nach Berlin zurücklegen.
Bis Curu die Gewinnschwelle erreicht, sind wir auf finanzielle Unterstützung der vier Familien angewiesen, die Curu als Unterfangen möglich gemacht haben. Ende 2025 hatten diese Familien
eine Wahl: Aufgeben; oder weitermachen. Wir haben beschlossen, weiterzumachen.
Aber wir müssen unsere Preise erhöhen, um die höheren Kosten unserer sehr einzigartigen, naturfördernden Lieferkette widerzuspiegeln. Wir wissen, dass das eine große Bitte ist.
Wir bei Curu sind immer noch der Meinung, dass das Trinken einer Tasse Kaffee, die Landwirten hilft und Waldwirtschaften anbaut, der einzige Weg ist, wie jemand Kaffee trinken sollte.
Also machen wir weiter. Wir hoffen sehr, dass du auf dieser Reise mit uns bleibst und weiterhin Curu trinkst.
 
Wie du auf unserer Seite siehst, ist unser Röstkaffeebestand komplett abgenommen worden.
Wir warten derzeit auf unsere nächste Lieferung frischer Bohnen aus Brasilien.
 
Um künftig sicherzustellen, wie viel Kaffee unsere Curu Partnerfarmer zu uns senden, hilft
es uns sehr, wenn du im Voraus bestellst. Wir suchen dafür eine technische
Lösung, da unser derzeitiges Abo-Modell keine Vorbestellungen ermöglicht.
 Wir freuen uns sehr, wenn du dich für unseren Newsletter anmeldest, dann
können wir dich auf dem Laufenden halten.
 
Herzliche Grüße und alles
erdenklich Gute für 2026,
Abigail

With every curu espresso you drink we transform 81cm2 of land

With every curu espresso you drink we transform 81cm2 of land
Our farmers produce over a tonne of green coffee beans per hectare of land that they farm, which translates into around 863kg of roasted coffee per hectare. 1 espresso = 7G of roasted coffee.
 
THE MATHS
The proportion of a hectare of land needed to create an espresso can be calculated by dividing 7g (0.007kg) by 863kg. Multiply that proportion by the number of square centimetres in a hectare, which is one hundred thousand, and you get 811cm2 of land used to create an espresso.


But because it’s not enough to plant a tree, the tree has to be looked after and grow too, we can’t claim all the positive effects happen straight away, so we count the 10 years it takes an agroforest to mature. That means we divide the 811cm2 by 10. We won’t sell more than 863kg of coffee per hectare of land farmed in partnership withso that your impact stays measurable.
 
In Detail:
1 espresso = 7grams roasted coffee
7grams roasted coffee = 8.4 grams green coffee
At least 1040kg of green coffee is grown per hectare of land (often double this)
1040 kg is 1,040,000 grams
8.4 grams / 1,040,000 grams = the proportion of a hectare of land needed to grow an espresso = “P”
There are 100,000,000 square centimetres in a hectare = “H”
P x H = the area needed to grow an espresso
P x H = 811 sqcm
Divide by ten because it takes us this long to grow our agroforests
= 81 sqcm of earth changed per cup

Wenn Agroforstsysteme so großartig sind – warum werden dann nicht alle Kaffees so angebaut❓

👉🏼 Risiko
Bäuer:innen leben von ihrem Land, daher liegt der Fokus darauf, die Einnahmen zu maximieren und die Kosten zu minimieren. Monokulturen haben bislang die besten Renditen erzielt. Agroforstwirtschaft erfordert mehr Arbeit – sowohl auf dem Feld als auch in der Vermarktung der Produkte – und ist finanziell oft weniger lukrativ als Monokulturen.#
👉🏼 Mehr Komplexität
Das Zusammenspiel von Bäumen, Sträuchern und Feldfrüchten erfordert neues Wissen und birgt neue Herausforderungen. Welche Pflanzen vertragen sich? Gefährdet eine Kultur die andere? Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Kosten und Erträgen für verschiedene Produkte?
👉🏼 Schwache Märkte
In Regionen mit Kaffeemonokulturen holen Einkäufer den Kaffee direkt bei den Plantagen ab. Für andere Produkte müssen die Bäuer:innen hingegen erst Abnehmer finden und die Ware selbst ausliefern. Abnahme und Preise für Agrarprodukte schwanken stark und sind meistens unsicher.
👉🏼 Fehlende Unterstützung
Es fehlen finanzielle Anreize und praktische Beratungsangebote. Bürokratische Vorgaben, wie die Pflicht, neu gepflanzte native Bäume zu registrieren, verlangsamen den Übergang zusätzlich.
💡 Unser Ansatz
Wir setzen auf Agroforstsysteme mit gemischten heimischen Bäumen, da sie der stark degradierten Natur helfen, sich zu erholen, und langfristig den Kaffeebäuer:innen zugutekommen, denn Agroforste helfen gegen die Auswirkungen des Klimawandels.
Mehr auf LinkedIn